Unterwegs in Essen… und in der virtuellen Welt!

Liebe Freund*innen,

es ist zwar Hochsommer (zumindest laut unseres Kalenders), aber wir arbeiten fleißig an unserem virtuellen Museum weiter! Gestern waren wir bei Oneworx in Essen, wo wir zuerst den Stand des Pilot-Gebäudes, der Schule, besprochen haben.

In den ganz modernen Büros durften wir virtuell die ersten Räume betreten, die von den Designern und Webentwicklern gezaubert wurden – eine phantastische Erfahrung! In der folgenden Bildergalerie könnt ihr unter anderem unsere ersten Schritte in dem virtuellen Museum wieder erleben:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

In dem zweiten Teil des Workshops ging es dann um den Komplex Wohnen. Bengü präsentierte ihre Ideen und wir besprachen alle gemeinsam, wie wir das Thema am besten darstellen können. Im Vorfeld wurden viele Beispielbilder (sogenannte Moods) ausgesucht, die das Flair der unterschiedlichen Epochen vermitteln. Ganz besonders beim Sichten des Mobiliars der 1980er Jahre wurden beim gesamten Team viele Erinnerungen (und Mode-Alpträume) wach!

Wir sind von der Arbeit des Oneworx-Teams sehr begeistert und können es kaum abwarten, die Ergebnisse mit Euch zu teilen – aber dafür müsst ihr noch ein wenig Geduld haben…

Bis bald und einen schönen Rest-August!

 

Habemus Programmierer!

Liebe Leser*innen,

heute möchten wir Euch ONEWORX vorstellen, die Essener Agentur (NRW), die unser virtuelles Migrationsmuseum programmieren wird!

Gruppenbild

DOMiD meets ONEWORX v.l.n.r.: Niklas Frechen, Fatma Uzun, Freimut Brenner, Sandra Vacca, Carsten Nierobisch, Bengü Kocatürk-Schuster, Robert Fuchs

ONEWORX ist ein Büro für Design, Code und Onlinemarketing. Das Team arbeitet eng mit uns zusammen und bringt seine eigene Kreativität und Interdisziplinarität mit – Programmierer*innen, Designer*innen, Marketingspezialist*innen kooperieren um optimale Weblösungen zu kreieren. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit!

Parallel zur inhaltlichen Entwicklung (dazu mehr in einem weiteren Post) machen wir uns natürlich viele Gedanken um die Gestaltung unserer virtuellen Welt. Wie sollen die Gebäude und Straßen aussehen? Welche Exponate werden in den Gebäuden ausgestellt, und wie werden sie inszeniert?

DOMiD und ONEWORX - Auf der Suche nach Moods

DOMiD und ONEWORX – Auf der Suche nach Moods

Gestern hatten wir unseren ersten Workshop mit Carsten und Freimut von ONEWORX, die sich um den Aufbau und die Optik des Museums kümmern werden. Zusammen entwickeln wir gerade ein Pilotgebäude (die Schule): dafür suchten wir Bilder von Schulen und Schulmaterial aus allen Zeitebenen aus. Diese werden dem Team helfen, beispielsweise das Klassenzimmer zu entwerfen.

Niklas taucht in die virtuelle Welt mit einer VR-Brille

Niklas taucht in die virtuelle Welt mit einer VR-Brille

Darüber hinaus durften wir eine VR-Brille ausprobieren und waren alle von der extrem hohen Auflösung begeistert – Virtual Reality ist nicht mehr Zukunft, sondern schon Gegenwart!

Wir sind auf die weiteren Workshops sehr gespannt – nächstes Mal geht es nach Essen!

 

 

Auf dem Weg zu einem zentralen Migrationsmuseum

2

 

Heute haben wir großartige Neuigkeiten: Aus dem Virtuellen Migrationsmuseum ist der Aufschlag für ein reales Migrationsmuseum in Deutschland entstanden! Was es damit auf sich hat und was das für das Virtuelle Migrationsmuseum bedeutet, erfahrt ihr hier. Weiterlesen

Erinnern ist Zukunft! Tagung zur Erinnerungskultur

Ein Ziel des Virtuellen Migrationsmuseums ist es, Migrationsgeschichte multiperspektivisch zu erzählen. Nur so können wir zukünftig allen Bevölkerungsgruppen die Teilhabe an einer gemeinsamen Geschichte ermöglichen. Daher freuten wir uns, zu einer Tagung mit dem Titel „Multiple Memories – Erinnerungskulturen der Migration“ eingeladen zu werden. Diese wurde von der Zukunftsakademie (ZAK NRW) am 5. und 6. Dezember in Duisburg-Marxloh organisiert. Weiterlesen

Die Jäger des verlorenen Schatzes I

 

In unseren Depot- und Magazinräumen schlummern nicht gehobene Schätze. Für Euch wagen wir uns in deren Tiefen, an denen Sonnenlicht ein seltener Gast ist. Wir präsentieren Euch ab heute regelmäßig unsere Lieblingsobjekte. Der Clou: Sie werden alle im Virtuellen Migrationsmuseum zu sehen sein. Weiterlesen

In euphorischer Stimmung: Zur Entwicklung des Konzepts

Wenn man ein neues Projekt anfängt, stehen alle Türen offen. Es gibt keine Grenzen und man erlebt eine euphorische Phase. Beim Brainstorming fühlten wir uns wie Kinder in einem Süßigkeitenladen: Es gab so viele Möglichkeiten, dass wir bald eine massive Ideen-Überdosis hatten. Meine erste Aufgabe bei DOMiD war es deshalb, eine Typologie der unterschiedlichen No-Gos und Go-for-its in Migrationsausstellungen zu erstellen. Damit fingen wir dann an, unsere ersten Vorstellungen für das Virtuelle Migrationsmuseum zu definieren. Weiterlesen

Wieso ein Migrationsmuseum und warum virtuell? – Wie kam es zu der Idee?

2

Zugegeben: Ein Migrationsmuseum zu bauen und noch dazu eins, das ausschließlich im Internet zu besuchen ist, liegt vielleicht nicht direkt auf der Hand. Wer allerdings die Geschichte von DOMiD kennt, für den ist das Ganze leicht zu verstehen. Weiterlesen

Herzlich Willkommen!

1

Erst einmal: Herzlich Willkommen, schön, dass Ihr da seid! Worum geht es uns? Was erwartet Euch hier? Hier beantworten wir Eure Fragen!

Trailerpremiere am 19. Februar

Wir vom Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland (DOMiD) planen den Aufbau eines virtuellen Migrationsmuseums. In diesem Blog beschreiben wir Euch unsere Arbeit und laden Euch ein, den Weg dorthin mit uns zu gehen. Wie das Virtuelle Migrationsmuseum genau aussehen wird, erfahrt Ihr hier im Blog am 19. Februar. Dann lüften wir das Geheimnis. Ab 10.00 Uhr stellen wir Euch hier einen Trailer online, der erste Einblicke liefert. Soviel vorab: Das Titelbild des Blogs ist ein erster Snapshot aus dem Film.

Aber warum ist ein virtuelles Migrationsmuseum überhaupt wichtig? Es geht – da hängen wir uns direkt aus dem Fenster – um nichts Geringeres als die Zukunft unserer Gesellschaft, denn die beruht auf dem friedlichen Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft. Das Museum zeigt, wie Migration unseren Alltag prägt – bleibt aber nicht abstrakt, sondern wird konkret: Wieso waren die Italiener die ersten „Gastarbeiter“? Seit wann gibt es den Döner? Wieso leben viele Japaner in Düsseldorf? Vor welchen Problemen stehen Flüchtlinge heute? Unsere Objekte und ihre Besitzer erzählen uns spannende Geschichten über die Einwanderung nach Deutschland.

Wir wollen ein Museum schaffen, das spannend und unterhaltsam informiert. Den Weg zu diesem Museum hat unser Team bereits betreten. Es ist ein Abenteuer, eine Herausforderung, die wir nur mit Euch schaffen können – und wollen. Deshalb laden wir Euch ein, an diesem Projekt teilzuhaben und uns mit Euren Ideen und Wünschen zu unterstützen.

Haben wir Euer Interesse geweckt? Dann folgt unserem Blog, kommentiert, abonniert den Newsfeed und tragt Euch für den Newsletter ein! Wir sind auf dieses gemeinsame Abenteuer sehr gespannt.

P1020540

Das Team: Indira, Robert, Sandra

PS: Als erstes haben wir uns gefragt, ob wir hier siezen oder duzen sollen. Gar nicht einfach, aber wir verstehen uns als eine enge Community und haben uns daher für das Duzen entschieden. Jeder, dem das nicht gefällt, kann sich gerne gesiezt fühlen.