Sandra stellt sich (nochmal) vor

Liebe Leser*innen,

mit diesem Post schließen wir vorerst unsere kleine Vorstellungsrunde. Vor einigen Jahren war ich Teil des Gründungsteams des Virtuellen Migrationsmuseums – heute erlebe ich mit großer Freude, wie das Projekt Wirklichkeit wird.  In der Zwischenzeit habe ich an verschiedenen Projekten für und außerhalb von DOMiD gearbeitet. Weiterlesen

Heute im Fokus: Arbeitsmigration

Als Armando Rodrigues de Sá am 10. September 1964 ­– vor genau 50 Jahren – den Bahnhof in Köln-Deutz betritt, steht er im Blitzlichtgewitter. Er ist „der“ millionste „Gastarbeiter“ und bekommt als Geschenk ein Mokick überreicht. Ein Bild, das seinen Weg in die deutschen Geschichtsbücher findet. Armando gibt damit einer ganzen Ära – der Zeit der sogenannten „Gastarbeit“ – ein Gesicht.

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Achtung, es wird theoretisch: Das Virtuelle Migrationsmuseum und Erinnerungskultur

 

Neben den „Jägern des verlorenen Schatzes“ rufen wir ab heute eine neue Reihe ins Leben. Wir wollen Euch mit wichtigen Begriffen vertraut machen, die uns in unserer täglichen Arbeit begleiten. Den Anfang macht dabei ein Wortungetüm: Die Erinnerungskultur.

Was hat das Virtuelle Migrationsmuseum damit zu tun? Das heißt, wie hängen Museen und Erinnerung zusammen? Die Verbindung scheint auf den ersten Blick nicht offensichtlich. Beim genaueren Hinsehen zeigt sich, dass beide direkt verbunden sind und ihre Interaktion eine hohe gesellschaftliche Relevanz besitzt. Weiterlesen

Strategische Mediennutzung: Wie erreichen wir die Welt?

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Parallel zur Ansprache von potentiellen Geldgebern beschäftigt uns seit dem Projektbeginn eine andere Frage: Wie können wir Euch – unsere potentiellen Besucher – erreichen und einbinden?

„Virtuelles Migrationsmuseum“ hört sich – zugegeben – erst mal sperrig an und nicht jeder hat vielleicht eine Vorstellung davon, was sich dahinter verbirgt. Wie zeigen wir der Welt, dass unser Baby kein verstaubtes, reines Infoportal, sondern ein lebendiges Projekt sein wird? Eine einfache aber auch strategische und damit grundlegende Frage. Weiterlesen

Ein kurzer Blick hinter die Kulissen: Wir und der LVR

Heute öffne ich für Euch für einen kurzen Augenblick die Tür zum Virtuellen Migrationsmuseum. Schaut mit mir zusammen hinter die Kulissen:

Dieser Entstehungsprozess nahm seinen Lauf im Medienzentrum des LVR in Düsseldorf. Dort trafen Sandra, Robert und ich uns mit Mitarbeitern des Medienzentrums. Unser Ziel: Besprechung der technischen und inhaltlichen Umsetzung unseres virtuellen Projekts mit Profis! Weiterlesen

Groetjes: Netzwerken in Amsterdam

Mein Blick wandert durch einen dunklen Raum. Ein voller Dachboden, hinten ein kleines Fenster. Eine Stimme – Katja Riemann – berichtet, wie Anne Frank sich hier in einsamen Momenten zurückzog. In Passagen aus ihrem Tagebuch kommt Anne selbst zu Wort und beschreibt ihre Gefühle. Ich höre gebannt zu und lasse den Blick über verschiedene Objekte wandern. Erst nach einiger Zeit merke ich, wie lange ich schon hier bin und verlasse den Raum, um noch den Rest des Anne Frank Hauses anzusehen. So wie mir geht es jährlich über einer Million Besuchern des „Hinterhauses Online„, der Onlineversion des Anne Frank Hauses in Amsterdam. Weiterlesen