Sandra stellt sich (nochmal) vor

Liebe Leser*innen,

mit diesem Post schließen wir vorerst unsere kleine Vorstellungsrunde. Vor einigen Jahren war ich Teil des Gründungsteams des Virtuellen Migrationsmuseums – heute erlebe ich mit großer Freude, wie das Projekt Wirklichkeit wird.  In der Zwischenzeit habe ich an verschiedenen Projekten für und außerhalb von DOMiD gearbeitet.

Zuerst arbeitete ich am Historischen Institut der Universität zu Köln, wo ich ein wenig unterrichten durfte. Mit jungen Studierenden durch die Migrationsgeschichte zu reisen war eine enorme Bereicherung und Freude, aber auch ein exzellenter „Reality Check“: was wissen die Jugendlichen von heute (und während ich dies schreibe, kann ich weitere drei weißen Haare wachsen spüren!) über Migrationsgeschichte und wie unterhalten sie sich darüber? Diese Erfahrung und Überlegungen bringe ich natürlich mit in die Realisierung unseres virtuellen Museums ein.

Parallel zur Uni durfte ich bei verschiedenen Vereinsprojekten mitwirken: so half ich bei der Entwicklung einer kostenlosen Datenbank für studentische wissenschaftliche Arbeiten, und engagierte mich für Studierende aus nicht-akademische Familien für den Verein Erste Generation Promotion e. V.

Sandra gestaltet eine Vitrine bei der Bundesmigrationskonferenz der IG Metall, 2016

Sandra gestaltet eine Vitrine bei der Bundesmigrationskonferenz der IG Metall, 2016

Auch bei DOMiD war ich in unterschiedlichen Projekten tätig – eine meiner prägnantesten Erfahrungen bleibt zweifelsohne die Bundesmigrationskonferenz der IG Metall in Sprockhövel. Unter dem Motto „Das neue WIR“ trafen sich 160 Gewerkschaftler*innen und diskutierten aktuelle Fragen rund um das Thema Migration und Arbeit. Wir durften mitmachen und brachten eine selbstkonzipierte Ausstellung und einen Workshop zum Thema „Migrationsland Deutschland – betriebliche Kämpfe und Erfolge“ mit (hier findet ihr ein Podcast darüber). Neben historischen Inputs konnten wir uns mit Mitgliedern der IG Metall über Solidarität am Arbeitsplatz unterhalten – was ein großes Highlight für mich war.

Den Dialog mit unterschiedlichen Menschen ist ein wichtiger Teil meiner Arbeit, der mir sehr am Herzen liegt.  Auch für die Entwicklung des Virtuellen Migrationsmuseums spielte der Austausch beispielsweise mit Projektpartner*innen aber auch mit potentiellen Benutzer*innen eine wichtige Rolle.  Letztere sollen uns helfen, Schwierigkeiten und Nutzungsprobleme zu identifizieren und zu beheben. Dafür entwickeln wir gerade u.a. ein Pilot-Gebäude (die Schule), um einige Features testen zu können. Wir möchten beispielsweise herausfinden, ob die Texte verständlich sind, die Navigation reibungslos funktioniert  oder wie die Objekte auf die Besucher*innen wirken. Natürlich werden wir über diesen Prozess hier auch berichten – und freuen uns auf eure Rückmeldung.

Stay tuned!

Achtung, es wird theoretisch: Das Virtuelle Migrationsmuseum und Erinnerungskultur

 

Neben den „Jägern des verlorenen Schatzes“ rufen wir ab heute eine neue Reihe ins Leben. Wir wollen Euch mit wichtigen Begriffen vertraut machen, die uns in unserer täglichen Arbeit begleiten. Den Anfang macht dabei ein Wortungetüm: Die Erinnerungskultur.

Was hat das Virtuelle Migrationsmuseum damit zu tun? Das heißt, wie hängen Museen und Erinnerung zusammen? Die Verbindung scheint auf den ersten Blick nicht offensichtlich. Beim genaueren Hinsehen zeigt sich, dass beide direkt verbunden sind und ihre Interaktion eine hohe gesellschaftliche Relevanz besitzt. Weiterlesen

Der Blog on Tour!

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Es ist Anfang Februar und wir sind vor kurzem mit unserem Blog online gegangen. Ich sitze einsam im Büro und zermartere mein Hirn über Zahlenkolonnen. Plötzlich ertönt aus dem Nachbarzimmer ein zweistimmiger Aufschrei von Sandra und Indira: Das LWL-Museum für Kunst und Kultur hat uns auf ein Bloggertreffen zum Thema virtuelle Museumsprojekte eingeladen. Weiterlesen

Bonus Track: Der Produzent im Gespräch

Erst mal vielen Dank für all die positiven Reaktionen auf unseren Trailer! Heute freuen wir uns, Euch den Produzenten des Films vorzustellen. Tom Heinen ist Geschäftsführer von 16 Colours, der Firma, mit der wir den Trailer realisierten. In einem Gespräch schildert er die Entstehung aus seiner Perspektive. Weiterlesen

Oscar, Bambi oder Trostpreis?

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So soll unser Virtuelles Museum aussehen:

 

Jetzt seid ihr dran!

Auf Eure Meinung kommt es an. Wie gefallen Euch unsere Ideen und der Trailer? Sagt Euch das Museumskonzept zu? Was ist gut, wo habt Ihr Verbesserungsvorschläge?

Schreibt uns, kommentiert und bringt Eure Ideen mit ein – denn dafür ist dieser Blog da. Wir sind gespannt auf Eure Reaktionen.

Fotorecherchen und erste Trailerversion: Entwicklung des Trailers Episode II

Im Rahmen der Arbeit an dem Trailer übernahm ich die Aufgabe, Fotografien zu recherchieren. Diese Fotos sollten Häuser, Autos, Straßenzüge und Werbetafeln aus den 1960er und 1980er Jahren zeigen. Sie dienten einem Team von Designern und Graphikern als Vorlage für die Gestaltung der Stadtszenerie. Weiterlesen

Von Ehrenfeld nach Hollywood: Entwicklung des Trailers Episode I

 

Die Idee eines Trailers ist geboren. Jetzt geht es an die technische und inhaltliche Umsetzung. Der Film soll: fesseln, erklären, begeistern, neugierig machen und – entsprechend den Sehgewohnheiten – nicht länger als zwei Minuten sein. Dürfte ja kein Problem sein. Weiterlesen