„Olle Kamellen“ oder gelebte Vernetzung

 

Was hat die Internetplattform XING mit alten Süßigkeiten zu tun? Antwort: „Olle Kamellen“ nennt sich die Kölner Vertretung der History-Marketing-Gruppe bei XING. Schon zum zweiten Mal besuchten Mitglieder der Gruppe DOMiD und dieses Mal war das Virtuelle Migrationsmuseum Thema.

Vortrag vor den Olle Kamellen

Vortrag vor den Olle Kamellen

Da ich selber im History-Marketing gearbeitet habe und Mitglied der XING-Gruppe bin, freute ich mich umso mehr, einige der Kölner Kolleginnen und Kollegen zu begrüßen. Unter History Marketing fällt prinzipiell die Kommunikation von Institutionen (Unternehmen, Vereine, Behörden, Städte), die historische Bezüge enthält. Sie wird zum Teil der Öffentlichkeitsarbeit. Gerade deutsche Unternehmen, die häufig eine international vergleichsweise lange Tradition aufweisen, nutzen dies, um nach außen ihre Beständigkeit, Anpassungsfähigkeit und Qualität hervorzuheben. Besonders beliebt dafür sind aufwendig erstellte Festschriften zu Jahrestagen. Hierbei ist zu beobachten, dass neben dem traditionellen Buch auch digitale Angebote zunehmend in den Fokus der Unternehmenskommunikation rücken. Die Vorteile des Einsatzes von Apps oder virtuellen Ausstellungen sind einfach verlockend: Von der Erschließung neuer Zielgruppen über die Selbstpräsentation als zeitgemäßes Unternehmen bis zu geringen Nachhaltigkeitskosten.

Kein geschlossener Zirkel

Führung für die Ollen Kamellen

Führung für die Ollen Kamellen

Über den Andrang zu meinem Vortrag über das virtuelle Museum war ich entsprechend nicht verwundert. Pünktlich um 18 Uhr nahm ich die Teilnehmer in Empfang. Neben bekannten Gesichtern tauchten auch ein paar neue Mitglieder der Gruppe auf. Die „Ollen Kamellen“ sind kein geschlossener Zirkel. Vielmehr freute es mich, dass selbst aus Aachen, Berlin und Niedersachsen Interessierte angereist waren, um mehr über unser Baby zu erfahren. Die anschließende Diskussion drehte zwar nicht primär um Marketingaspekte, sondern hatte inhaltliche Schwerpunkte – die Historikerzunft stellte den Großteil der Anwesenden –, dennoch ist es immer wieder schön, mit Profis aus unterschiedlichen Bereichen Erfahrungen auszutauschen. Ähnlich wie bei #drinkingaboutmuseums endete der Abend im Biergarten bei Speis und Trank. Was tut man nicht alles für seinen Job!

Ich danke allen Beteiligten nochmal für den schönen Abend und freue mich schon auf das nächste Treffen der „Ollen Kamellen“.

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