#drinkingaboutmuseums

 

Vernetzung steht bei uns im doppelten Sinn ganz weit vorne auf der Agenda. Zum einen sind wir als virtuelles Museum per Definition auf das Netz „angewiesen“ und zum anderen liegt uns der Austausch mit Interessierten am Herzen. Wenn wir diesen Austausch dann auch noch mit entspannter Atmosphäre verknüpfen können, sind wir immer mit dabei. Von daher finden wir die Veranstaltungsform drinkingaboutmuseums schon vom Titel sympathisch.

drinkingaboutmuseums: Im Magazin

drinkingaboutmuseums: Im Magazin

Drinkingaboutmuseums kommt als Konzept ursprünglich aus den USA. Hier suchten Museumsbegeisterte und -Profis nach einem Titel für ihre Zusammenkünfte, auf denen sie fleißig über aktuelle Themen diskutieren. Wer bei Museumsmitarbeitern und Kuratoren Bilder von objektfixierten, Sozialkontakten weniger zugeneigten Menschen vor Augen hat, der irrt (in den allermeisten Fällen). Wie die Titelfindung vermuten lässt, zeigt sich viel mehr, dass Menschen aus dem Museumsfeld die Tendenz zu gemütlichen Runden in geselliger Atmosphäre aufweisen. Gleichzeitig sind sie immer auf der Suche nach knackigen Überschriften für Veranstaltungen. Der Titel schwappte dann auch rasch über den Atlantik und Pazifik. In Köln – wo der Hang zur Geselligkeit noch stärker als andernorts ausgeprägt sein soll – fiel er auf besonders fruchtbaren Boden. Als Anke von Heyl, eine der Initiatorinnen des ersten drinkingaboutmuseums in Köln, uns fragte, ob wir nicht zu DOMiD einladen wollen, sagten Sandra und ich spontan ja.

 In den „Heiligen Hallen“

drinkingaboutmuseums: Im Depot

drinkingaboutmuseums: Im Depot

Hier in unseren „Heiligen Hallen“ (wie es eine Teilnehmerin ausdrückte) empfingen wir am 27. Juni eine uns zunächst unbekannte Zahl von Gästen aus der Köln-Bonner Museumwelt. Als Gastgeber versorgten wir unsere Besucher fürstlich mit Getränken, Früchten und Salzigem. In einem Vortrag über DOMiD und das Virtuelle Migrationsmuseum lieferten wir ihnen zudem tiefe Einblicke in unsere Arbeit und den Stand der Dinge. Danach folgte eine Führung durch die Räumlichkeiten, während der wir uns lange über die Vielschichtigkeit der Objekte unterhielten. Den Abend ließen wir mit einem kulinarischen Höhepunkt in Kölns kleinstem Brauhaus – der Braustelle – ausklingen. Die Bilder und ein Storify sind Zeugen, dass wir alle einen entspannten und leckeren Abend verlebten.

Wir sagen danke und freuen uns schon auf das nächste drinkingaboutmuseums.

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