Der Blog on Tour II: StARTcamp Münster

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Am Tag nach dem Bloggertreffen, von dem Robert berichtet hat, soll eine andere Veranstaltung stattfinden: Ein stARTcamp. Obwohl ich schon von diesen mysteriösen stARTcamps gehört habe, ist mir dieses Veranstaltungsformat bisher völlig unbekannt.

Schnell wird mir aber klar: Ein stARTcamp ist „the place to be“. Als Wissenschaftlerin erlebe ich viele Konferenzen, aber ein stARTcamp ist keine Konferenz wie die Anderen. Laut Initiatoren handelt es sich um eine „offene, partizipative Unkonferenz“.

Kuppel im LWL Verwaltungsgebäude sorgte für viele Ohs und Ahs

Kuppel im LWL Verwaltungsgebäude sorgte für viele Ohs und Ahs

StARTcamp: Vorteile einer „Unkonferenz“

Ihr wisst schon, ich bin eine Freundin von Unwörtern und Neologismen. Und „Unkonferenz“ trifft es wirklich. Ein stARTcamp ist eine Tagung, die einem groben Überthema folgt, ohne ein festgelegtes Programm anzubieten. Jede Person, die sich angemeldet hat, darf an dem Tag ein Thema für eine sogenannte Session anbieten: Die Besucher entscheiden dann, ob die Session stattfindet. Dieses demokratische Format kennt also keine Hierarchie und keine Trennung zwischen Vortragenden und Publikum. Erfrischend.

Motto des Tages: “Kunst- und Kultur im virtuellen Raum”

Die erste stARTcamp Münster findet in den (beeindruckenden) Räumlichkeiten des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) statt. Jede/r stellt sich vor und definiert sich über drei Stichworte — die sogenannten Hashtags. Dann geht es los. Unter dem Motto “Kunst- und Kultur im virtuellen Raum” werden zahlreiche Sessions angeboten, unter anderem „Gamification“, „Social Media und Recht“ und eine Vorstellung des EU-Programms „Creative Europa“. Michelle Van der Veen vom LWL-Museum für Kunst und Kultur und ich bieten „Virtuelle Museumsprojekte“ an, das – zu unserer großen Freude – zahlreiche Interessierte findet und viele Anregungen bringt.

Sessionplan des stARTcamp Münster: die Qual der Wahl

Die Qual der Wahl

Eine Twitter-Party

Ich merkte schnell, das die Nutzung von Handys kein Tabu ist: links und rechts wird heftig getwittert. Dank des Hashtag #scms14 kann man die Tagung sogar „live“ online verfolgen – und so auch wissen, was in anderen Sessions diskutiert wird. Es mag verwirrend klingen, aber man gewöhnt sich daran und es hat Vorteile! Ich lerne nicht nur von den drei Sessions, die ich besuche, sondern nehme auch von allen Anderen etwas mit.

Dialogische Atmosphäre

Ein alternatives Stichwort für diese Tagung könnte „Dialog“ sein: Es wird nicht nur vorgetragen, sondern aktiv und konstruktiv diskutiert, innerhalb und außerhalb der Sessions. So lernt man neue Kollegen kennen, ohne Druck und in einer freundlichen, natürlichen Atmosphäre, wie diese Fotos es beweisen.

Eine Beschreibung der individuellen Sessions verdient einen eigenen kompletten Post– aber eins bleibt sicher: ich werde keine stARTcamps mehr verpassen.

Danke an Michelle van der Veen, Jan Graefe und Sarah Gossmann für die tolle Organisation – und die leckeren Cupcakes! Thumbs up, stARTcamp Münster, und bis zum nächsten Mal!

 

PS: Eine Storify wurde vom stARTcamp-Team zusammengestellt. Andere Berichte finden sich bei Claudia Wagner, Anke von Heyl, Judith Frey und Steffen Peschel.

2 comments on “Der Blog on Tour II: StARTcamp Münster

  1. […] Wagner Steffen Peschel  Konzeptfreun.de Anke von Heyl / Kultureventbüro Sandra Vacca / Virtuelles Migrationsmuseum Judith Frey / LWL-Landesmuseum für Kunst und Kultur Münster […]

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