Mobiles Lernen – Sci-Fi in der Schule?

Liebe Kinder des Internets,

Es ist nicht so lange her, als ich noch zur Schule ging. Mit dem Schulcomputer konnte ich nicht viel mehr machen, als grüne Buchstaben auf einem schwarzen Hintergrund zu tippen. Ok. Es ist vielleicht doch länger her, als ich dachte. In den letzten 15 Jahren hat sich die Technologie schnell entwickelt: Computer werden immer kleiner und immer einfacher zu bedienen. Die grünen Buchstaben sind zum Glück verschwunden und die neuen Möglichkeiten, die entstanden sind, scheinen Endlos.

Als ich von dem Werkstatt.bpb-Workshop „Mobiles Lernen – Unabhängig von Zeit und Raum?“ erfahre, bin ich entsprechend gleich angetan: Wie verändern die neuen Technologien und das Internet das Lernen? Wie können Schulen, Universitäten und Bildungseinrichtungen sie am besten nutzen? Diesen Fragen wollte der Workshop beantworten und neue Anstöße geben, die für unser Projekt wichtig werden können.

Eine bunte Mischung von Teilnehmern

Voller Neugier fahre ich also nach Hannover. Hier erwartet mich eine bunte Mischung von Menschen: Lehrer, Webentwickler, Mitarbeiter der Bundeszentrale für Politische Bildung, Vertreter von Schulbuchverlagen sowie Apple und Samsung. Sie sind gekommen, um die neuen Entwicklungen des Mobilen Lernens zu diskutieren.

 

Lehrer und Schulbuchverlage betonen besonders, dass neue Technologien ohne eine angepasste Didaktik sinnlos sind. Sie erklären, dass eine Zusammenarbeit zwischen Entwicklern und Pädagogen wünschenswert ist, denn Technologie muss mehr anbieten, als nur Bücher zu ersetzen: Sie muss sie ergänzen. Viele argumentieren, dass Kinder heutzutage sowieso mit Tablets und Smartphones groß werden. Diese sind für sie normal und haben keinen Wow-Faktor mehr. Die Herausforderung liegt also darin, etwas Spannendes daraus zu machen, um die Neugier der Schüler zu wecken.

Hand in Hand mit Pädagogen

Das gilt auch für das Virtuelle Migrationsmuseum: Eine Zusammenarbeit mit Lehrern und Schulbuchverlagen würde es ermöglichen, relevante pädagogische Programme zu entwickeln und, warum nicht, das Museum direkt mit den virtuellen (oder auch habtischen) Büchern zu verbinden.

Nach dem Workshop bin ich erleichtert. Ja, wir sind mit unserem Projekt wirklich auf dem richtigen Weg! In fünf Jahren werden das Internet und Tablets ein ganz normaler Teil des Unterrichts sein. Aber diese Technologie bewegt sich rasend schnell und wir werden immer flink dabei bleiben müssen.

Vielen Dank an die Organisatoren!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s