Fotorecherchen und erste Trailerversion: Entwicklung des Trailers Episode II

Im Rahmen der Arbeit an dem Trailer übernahm ich die Aufgabe, Fotografien zu recherchieren. Diese Fotos sollten Häuser, Autos, Straßenzüge und Werbetafeln aus den 1960er und 1980er Jahren zeigen. Sie dienten einem Team von Designern und Graphikern als Vorlage für die Gestaltung der Stadtszenerie.

Die Zeitreise

Es war wie eine Zeitreise in die Geschichte Kölns: Ich suchte auf verschiedenen Internetseiten nach geeigneten Motiven. Natürlich wollen wir in unserem virtuellen Museum nicht Köln nachbauen, aber irgendwo musste ich ja schließlich anfangen. Und schließlich lag Köln als Sitz von DOMiD nahe.

Ich klickte mich durch die Fotografien. Ich schaute mir alte Straßenzüge an – teilweise noch vom Krieg zerstört, schmunzelte über Reklamewerbung aus den 1980er Jahren und war begeistert von den Autos der 1960er Jahre. Straßen und Viertel einer Stadt, in der man seit Jahren arbeitet, vor 60 Jahren zu sehen, hat mich wirklich beeindruckt.

Straßenecken, an denen ich öfter  vorbeilaufe, habe ich anfangs auf den Fotografien aus den 1960er Jahren nicht erkannt. Klar, in einigen Fällen stehen heute nicht mal mehr die alten Häuser. Doch auch die Fassaden sehen heute teilweise anders aus. Bei manchen Häusern hingegen fragt man sich, ob seit den 1980er Jahren überhaupt etwas verändert wurde.

Historische Werbung und überschaubare Straßenkreuzungen

Die Reklametafeln an den Häusern unterschieden sich auch völlig von den heutigen, überdimensionierten Rollplakaten, die überall in der Stadt hängen. Um ehrlich zu sein, ist beim Betrachten der Werbung direkt mein Historiker-Gehirn angesprungen, das nach historischen Veränderungsprozessen in der Werbung fragte …

Auch die abgebildeten Kreuzungen aus den 1960er Jahren wirkten wie aus einer anderen Zeit. Irgendwie übersichtlich – mit einem Gleis für die Straßenbahn und zwei Spuren für Autos. Heute über eine Straßenkreuzung in Köln zu laufen, ist ohne Ampel fast unmöglich oder zumindest beinahe halsbrecherisch.

Ich fand somit genug Fotografien, um als Inspiration den Graphikern einen Eindruck davon vermitteln zu können, wie unsere Stadt im virtuellen Museum in den jeweiligen Jahrzehnten aussehen sollte. Damit beendete ich meine Aufgabe und räumte das Feld für das Graphikerteam.

Unser Trailer entsteht

Unser Trailer entsteht: erste Version

Die Spannung steigt

Als dann noch einiger Zeit die erste Trailerversion eintrudelte, waren wir alle sprachlos. Obwohl noch nicht alle Gebäude fertig erstellt sowie weder Geräusche noch Sprecher hörbar waren und wir auch noch keinen Sprecher hatten, konnten wir erahnen, wie unser Trailer aussehen würde. Es war ein tolles Gefühl!

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