„Für mich ist es keine Kunst, Geld zu machen.“ (Dagobert Duck)

 

An diesem Punkt muss ich Onkel Dagobert – der alten Glücksente – widersprechen: Es ist eine sehr, sehr, sehr hohe Kunst, Geld zu machen. Das weiß ich aus eigener Erfahrung: Das Fundraising steht seit Beginn auf unserer Agenda. Und wer schon einmal Anträge geschrieben hat, der weiß, was das heißt.

Doch erst mal einen Schritt zurück: Denn bevor wir überhaupt soweit sind, Anträge zu schreiben, tritt uns im Herbst 2012 der Landschaftsverband Rheinland (LVR) zur Seite: Noch vor Projektbeginn schildern wir hier unsere Idee, und er übernimmt die Finanzierung einer Machbarkeitsstudie. Damit wird alles Weitere erst möglich. – Für dieses Vertrauen und die Unterstützung danken wir an dieser Stelle ganz herzlich.

Money, Money, Money

Money, Money, Money
(Quelle: Flickr.com)

Mit Beginn der Machbarkeitsstudie stellt sich dann direkt die Frage, wer überhaupt ein weiterer Förderer sein könnte. Wer hat möglicherweise Interesse am Aufbau eines virtuellen Migrationsmuseums?

Mit der Darstellung von Migration packen wir ein gesamtgesellschaftlich relevantes Thema an, die Wahl der Darstellung sowie unser Format sind innovativ und das Museum ist weltweit erreichbar. Damit sollten wir einen breiten Kreis von Kooperationspartnern und möglichen Förderern ansprechen.

Ein Exposé wird erstellt

Im Frühjahr letzten Jahres bringen wir unser Konzept zu Papier und verfassen ein allgemeines Exposé. Was sich relativ unspektakulär anhört, ist in Wirklichkeit eine Menge Arbeit, die uns aber weiter voranbringt: Zum ersten Mal müssen wir unsere Ideen konkret ausformulieren und im Vorfeld die Kosten kalkulieren.

Wo passen wir inhaltlich in das Förderprofil, wann sind die Deadlines und was ist inhaltlich zu beachten? Weil eine Anfrage oder Antragstellung häufig sehr arbeitsintensiv ist, setze ich mich im Vorfeld jeweils telefonisch mit den zuständigen Ansprechpartnern in Verbindung. Bei Interesse schicken wir dann das Exposé los.

Zusätzliches Potential

Viele der Stiftungen sind von der Idee und dem Konzept begeistert und als ersten weiteren Förderpartner gewinnen wir die Stiftung Bevölkerung, Migration und Umwelt (BMU). Schnell wird uns auch klar, dass unser Projekt das Potential hat, Förderpartner neben dem klassischen Anschreiben auch auf anderen Wegen anzusprechen. Doch dazu erfahrt Ihr später mehr.

Ach so: Jemand, der einen Onkel Dagobert hat, der sein Geld in ein gesellschaftlich relevantes Zukunftsprojekt stecken möchte, verweise ihn bitte direkt an mich (robert.fuchs@domid.org). In der Zwischenzeit machen wir uns weiter auf die Suche nach interessierten Projektpartnern und entwickeln uns (hoffentlich) zu Meistern dieser hohen Kunst.

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